Mehr Tageslicht, weniger Strom: Aufwertungen, die Räume lebendig machen

Heute widmen wir uns Aufwertungen für Tageslicht, die die Abhängigkeit von künstlicher Beleuchtung spürbar senken. Wir zeigen praxiserprobte Lösungen, fundierte Messgrößen, Planungstipps und kleine Eingriffe mit großer Wirkung, damit Räume natürlicher, gesünder und energieeffizienter werden — inklusive Anregungen zur Mitgestaltung, Einladung zu Fragen, Austausch und Abonnement für weitere Praxisbeispiele.

Analyse des Ist-Zustands und klare Zielbilder

Tageslicht messen und visualisieren

Kombinieren Sie Beleuchtungsstärkemessungen zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten mit HDR-Fotografie und vereinfachten Simulationen, um Muster zu erkennen: dunkle Zonen, Blendungsherde und Potenziale. Visualisierungen schaffen Verständnis bei Entscheidungsträgern und erhöhen die Bereitschaft, zügig in wirksame Verbesserungen zu investieren.

Nutzerbedürfnisse und Arbeitsprofile verstehen

Kombinieren Sie Beleuchtungsstärkemessungen zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten mit HDR-Fotografie und vereinfachten Simulationen, um Muster zu erkennen: dunkle Zonen, Blendungsherde und Potenziale. Visualisierungen schaffen Verständnis bei Entscheidungsträgern und erhöhen die Bereitschaft, zügig in wirksame Verbesserungen zu investieren.

Zielgrößen definieren: sDA, UDI und Blendung

Kombinieren Sie Beleuchtungsstärkemessungen zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten mit HDR-Fotografie und vereinfachten Simulationen, um Muster zu erkennen: dunkle Zonen, Blendungsherde und Potenziale. Visualisierungen schaffen Verständnis bei Entscheidungsträgern und erhöhen die Bereitschaft, zügig in wirksame Verbesserungen zu investieren.

Oberlichter, Shedds und lichtstarke Öffnungen

Solartunnel und röhrenförmige Tageslichtsysteme

Tubular Daylighting Devices leiten zenitales Licht über hochreflektierende Rohre in Innenzonen. Durch Diffusoren entsteht gleichmäßige Helligkeit ohne harte Schatten, oft mit erstaunlich niedrigen Wärmeverlusten. Idealerweise koppeln Sie diese Systeme mit tageslichtabhängiger Dimmung, um die elektrische Beleuchtung zuverlässig und komfortabel zurückzufahren.

Nordlicht-Shedds für tiefe Räume

Historisch bewährt und heute wieder gefragt: nach Norden orientierte Sheddächer bringen kühles, gleichmäßiges Himmelslicht tief ins Gebäude, reduzieren Überhitzung und schaffen hervorragende Arbeitsbedingungen. In Kombination mit akustisch wirksamen Paneelen entsteht ein ruhiger, lichtdurchfluteter Raum, der Energie spart und kreative Tätigkeiten unterstützt.

Oberlichter sicher detaillieren

Planen Sie Aufkantungen gegen Stauwasser, hochwertige Dichtbänder, thermische Trennung und kontrollierte Entwässerung. Wählen Sie Verglasungen mit hoher Lichttransmission, aber ausgewogenem g‑Wert, und ergänzen Sie Blend- sowie Sonnenschutz. So bleibt das Tageslicht beherrschbar, die Bauteile langlebig und der Betrieb planbar wirtschaftlich.

Lichtregale an der Fassade

Außenliegende Lichtregale reflektieren Licht nach innen, während die untere Fensterzone den Blick nach draußen erhält. Innenliegende Varianten unterstützen die Deckenaufhellung zusätzlich. Achten Sie auf robuste Oberflächen mit hohem Reflexionsgrad und einfache Reinigung, damit die Wirkung dauerhaft bleibt und der Aufwand überschaubar ist.

Mikroprismen und Lichtlenkfolien

Transparente Folien mit Mikrostrukturen brechen einfallendes Licht gezielt und transportieren Helligkeit über Kopfhöhe hinweg zur Decke. Das verringert Blendung und vertikale Leuchtdichten im Blickfeld. Solche Folien sind oft als Retrofit einsetzbar, kosteneffizient und können bei Bedarf rückstandsfrei entfernt werden.

Reflektierende Decken und Rahmenbedingungen

Helle Deckenflächen mit hoher Diffusreflexion sind das unsichtbare Kraftwerk guter Tageslichtverteilung. Ergänzen Sie matte, helle Wandfarben und vermeiden Sie stark glänzende Bodenbeläge in Arbeitsbereichen. So entstehen ruhige Leuchtdichteverläufe, stabile Kontraste und eine gut lesbare Raumtiefe, die Menschen länger wach und konzentriert hält.

Hochselektive Beschichtungen gezielt einsetzen

Wählen Sie Gläser, die viel sichtbares Licht durchlassen, aber Solarwärme wirksam begrenzen. Moderne Low‑E‑Mehrfachbeschichtungen bieten hohe Selektivität, klare Optik und gute Farbwiedergabe. In Kombination mit steuerbaren Verschattungen entsteht ein widerstandsfähiges System, das Tageslicht sichert und dennoch sommerliche Spitzen zuverlässig absenkt.

Außenliegende Lamellen, innenliegende Feinabstimmung

Außen angebrachte Lamellen stoppen die Hitze, bevor sie ins Gebäude gelangt, während innenliegende Rollos und Vorhänge die Feinanpassung für Aufgaben wie Präsentationen übernehmen. Wichtig sind einfache Bedienung, klare Zuständigkeiten und automatische Rückstellung, damit Tageslicht am Ende des Tages wirklich genutzt bleibt.

Blendfreiheit am Bildschirm sicherstellen

Definieren Sie maximale Leuchtdichten im Blickfeld, positionieren Sie Arbeitsplätze parallel zu Fenstern und nutzen Sie entblendende Materialien. Kombinationen aus Lichtlenkfolien, semitransparenten Screens und hellen Decken sorgen für ausgewogene Verhältnisse, sodass Monitore lesbar bleiben und dennoch reichlich natürliches Licht vorhanden ist.

Sensoren richtig platzieren und kalibrieren

Montieren Sie Tageslichtsensoren außerhalb direkter Sonneneinstrahlung, auf repräsentativer Höhe und mit freiem Sichtfeld. Kalibrieren Sie sie gegen verlässliche Referenzmessungen und dokumentieren Sie Zielwerte. Das verhindert Pumpen, flackernde Dimmung und stellt sicher, dass Nutzer das System als angenehm und verlässlich erleben.

Regelstrategien, Hysterese und Nutzerhoheit

Vermeiden Sie ständige Helligkeitswechsel durch nachvollziehbare Hysterese, Mindestlichtwerte und zeitliche Dämpfung. Bieten Sie lokale Übersteuerung mit automatischer Rückkehr zur Regelung, damit Akzeptanz entsteht. Dokumentierte Szenen für Besprechungen, Reinigung und Präsentationen erleichtern den Alltag und schaffen Vertrauen in die Automatik.

Wirtschaft, Gesundheit und Akzeptanz zusammen denken

Natürliche Helligkeit senkt Stromkosten, steigert Zufriedenheit und kann Fehlzeiten reduzieren. Studien verknüpfen bessere Tageslichtversorgung mit höherer Produktivität und gesünderem Schlaf. Wenn Finanzierung, Fördermittel, Wartungspläne und Kommunikation zusammenpassen, entsteht ein verlässlicher Weg, der Investitionen rechtfertigt und langfristig echte Lebensqualität in Gebäuden erzeugt.
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